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BESUCH BEI DEM "MARUBO" EINGEBORENEN STAMM

FRANCINEY "MANEU" PEREIRA TAPUDIMA
(Leiter der Unternehmungsgestaltung & der Fuehrer)

  • Der Besuch bei dem "Marubo" Indianerstamm is freiwillig.
  • Nur der Flusstransport ab der Reserva Natural Palmari bis zur Ortschaft Atalaia do Norte und zurueck zum Naturrerservat Palmari per Flussboot wird von der Reserva Natural Palmari kostenlos zur Verfuegung gestellt.
  • Andere Zusatzkosten wie der Inlandtransport ab der Ortschaft Atalaia do Norte zu den betr. "Marubo" Maloka(s) und zurueck zur ben. Ortschaft, der Eintritt in die betr. maloka, der Einkauf von typischen "Marubo" Handarbeiten oder Sonstige laufen zu Lasten des Besuchers.
  • Die Strasse, welche ab der Ortschaft Atalaia do Norte zu den "Marubo" Maloka(s) fuehrt, ist asphaltiert; bei Regen besteht Rutschgefahr.
  • Der Inlandtransport auf dieser Strecke wird mittels Motorraedern, mittels kleinen Lastkraftwagen oder kleinen Bussen, alle in relativ schlechten mechanischen Zustaenden, geleistet. Andernfalls zu Fuss, doch die Entfernung ist reichlich.
  • Ganz klar! Besagter Inlandtransport per Motorraedern, Lastkraftwagen oder Bussen traegt eigene Risiken, welche sich aus dem Zustand der Strecke, dem Wetter und dem Zustand der Fahrzeuge ergeben. Somit, die profillosen Reifen, die falsch geneigten Kurven der Strasse, das Wetter und die fahrerischen Leistungen der Fahrer machen aus dieser Umfuhr ein Abenteuer in sich.
  • Die "Marubo" Gemeinschaften, da sie zwischen den Ortschaften von Atalaia do Norte und Benjamin Consant liegen, sehen sich mit den Lebensbedingungen der modernen Welt des "weissen Mannes" konfrontiert. Trotzdem verteidigen und halten sie weiterhin einen Grossteil ihrer traditionellen Lebensart und Kultur als eigenstaendiger "Marubo" Stamm, haben aber einige der modernen Gewohnheiten und Lebensaspekte des "weissen Mannes" uebernommen.
  • Die "Marubo" bieten dem Besucher ihre Kultur, ihre traditionelle Kleidung, ihre typische Kueche und Nahrung, ihre Handarbeiten und Keramik, sowie bestimmte Aktivitaeten und Aspekte ihrer Lebensweise als "Marubo" Eingeborene.
  • Die "Marubo" bieten dem Besucher die Moeglichkeit einige ihrer medizinischen und rituellen Substanzen zu probieren, einige ungefaehrliche Substanzen der beschleunigenden Art (Rapé), einige etwas staerkere Substanzen mit Eigenschaften in Richtung der Beruhigung und introspektiven Konversationsfoerderung (Mambe), andere noch staerkere mit Eigenschaften zur Haluzination (Ayahuascá/Yagé) und letztere sehr starke Substanzen im Bereich der abfuehrenden Eigenschaften (Froschgift).
  • Es ist klar, dass diese Substanzen durch die "Marubo" im Einverstaendniss mit ihrem eigenen Gesetzesglaubens als eingenstaendiger, ungebundener "Marubo" Stamm angeboten werden. Die Einnahme sowie Haltung dieser Substanzen ausserhalb der "Marubo" Gemeinschaft wird durch die brasilianischen Behoerden als Gesetzesbruch betrachtet und mit schweren Strafen und legalen Vorgaengen bestraft.
  • Minderjaehrige duerfen unter keinen Umstaenden diese Substanzen probieren oder besitzen, und nur unter der Aufsicht und mit der ausdruecklichen Erlaubniss beider Elternteile koennen sie Diese unter eigener Verantwortung probieren.
  • Der Besuch zu den "Marubo" Gemeinschaften, ab Abfahrt aus der Reserva Natural Palmari und bis zur Rueckkehr in das Besucherzentrum der Reserva Natural Palmari, kann zwischen 6 und 10 Stunden in Anspruch nehmen, solange alles in gewohnter Routine verlaueft.
  • Das Erreichen der "Marubo" Maloka(s) haengt von der Verfuegung von Inlandtransportmedien in Atalaia do Norte ab, sowie der Wetterbedingungen und der Einstellung und Erlaubniss zum Eintritt des "Marubo" Stammeshauptes bei Ankunft der Besucher bei seiner betreffenden Maloka.
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