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Die
Reserva Natural Palmari ist auf brasilianischem Boden lokalisiert,
Land welches keinerlei Probleme durch Guerilla oder Paramilitarismus aufweisst.
Auch bestehen keine Erfahrungen in Bezug auf allgemeine Kriminalitaet,
da der Tourismus durch die Polizeibehoerden der drei benachbarten Laender
Peru, Kolumbien und Brasilien sehr stark beschuetzt wird. Alle drei Polizeibehoerden
ueben starke Kontrollen auf dem Amazonasfluss aus, die peruanischen und
brasilianischen Polizeibehoerden kontrollieren den Javarífluss und besuchen
des oefteren die Reserva Natural Palmari und auch die nordamerikanische
DEA Behoerde zeigt monatliche Praesenz. Auch die peruanische Polizeistation
in unserer unmittelbaren Nachbarschaft und die brasilianischen Polizeistationen
in Atalaia do Norte und Benjamin Constant unterstuetzen uns in jeder Hinsicht.
Betreffend
der Besucher welche die Reserva Natural Palmari per Flug ueber
Bogotá D. C. und Leticia ereichen sei hier versichert, dass diese
Flugroute als sehr sicher zu bezeichnen ist. Besucher welche eine Uebernachtung
in der kolumbianischen Hauptstadt vor Weiterflug benoetigen, koennen von
mehrsprachigem, eigenem Personal per privaten, sicheren Fahrzeugen vom
Flughafen abgeholt und wieder zum Flughafen gebracht werden und koennen
in privaten, familiaeren, unseren Bueros naheliegenden Hotels sicher untergebracht
werden. Leticia und Umgebung, sowie die peruanische Umgebung, sind auch
vollkommemn frei von Guerilla-und Paramiltarismusorganisationen, da tausende
von Quadratkilometern Urwald den Zugang verhindern und die wirtschaftliche
Armut des Gebietes, sowie die Abwesenheit reicher Industrie, Viehzucht,
Erdoelfoerderung, oder andere potentielle Einnahmequellen ein Interesse
an dieser Gegend mindern. Nach Aufloesung durch die DEA Agentur in den
70 Jahren eines kleinen drogenproduzierenden und exportierenden Marktes
in der Gegend und die stetigen Kontrollen auf diesem Gebiet haben bewirkt,
dass dieses Gebiet fuer Kolumbien und Peru vielleicht das einzig vollkommen
sichere Gebiet fuer den Turismus darstellt.
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Die Reserva
Natural Palmari ist mit einem mehr als kompletten Erste-Hilfe-Kit
versehen, dass Personal verfuegt ueber gute Kentnisse auf den verschiedenen
Krankheitsbereichen, welchen ein Besucher in tropischer Umgebung ausgesetzt
ist und auch Giftschlangenserum und Anti-Alergik-Medikation ist stets
zur Verfuegung, obwohl eigentlich Giftschlangen, Skorpione und Stechspinnen
Nachttiere sind, welche offenes, gesaeubertes, bebautes Gelaende eher
meiden, wodurch das Risiko zumindest im Bereich des Besucherzentrums deutlich
gering ist. Weiterhin, und nur 20 Minuten per Bootsfahrt entfernt, verfuegt
die Ortschaft Atalaia do Norte ueber ein gutes und komplettes Krankenhaus,
dessen Aerzte und Krankenschwestern in Ihrer Freizeit unser Naturreservat
bevorzugen und wir dadurch eine tiefe Freundschaft und gegenseitige Hilfsbereitschaft
gefoerdert haben.
Auch Stechinsekten
und aehnliches Getier bevorzugen die Baumwipfel des geschlossenen Regenwaldes
gegenueber dem offenen und gesaeuberten Gelaende des Besucherzentrums
und treten in geringeren Mengen, als vom normalem Besucher erwartet, auf.
Trotzdem sind alle Betten mit modernen "Baking", mit "K-Othrine"
impraegnierten, Moskitonetzen versehen; saemtliche Raeumlichkeiten mit
Moskitogittern intern rundum versehen und lokalem Besuch mit Anzeichen
von Fieber- oder sonstigen Erkrankungen wird der Zugang untersagt. Es
ist trotzdem pflicht, dass jeder Besucher eine aktive Gelbfieberimpfung
besitzt, und als eigene Massnahme die Empfehlungen zum tragen langaermeliger
Waesche in den spaeten Nachmittagsstunden beachtet. Die Einnahme von Malariaprophylaxen
stellen wir frei und sind eher dagegen.
Das Risiko
eines Bisses durch Piranhas, eines Angriffes durch einen Kaiman oder Jaguar,
sowie sich in Beute einer Boa oder Anaconda zu verwandeln, sind zu 99%
nicht existent. Berichte hierzu sind Geschichten und Mythen der lokalen
Bevoelkerung, welche durch diese Erzaehlungen das Interesse des unwissenden
Besuchers gewinnen wollen. In der Existenszeit der Reserva Natural
Palmari, sowie in der Zeit, in welcher unser Personal in der Gegend
lebt und arbeitet, haben wir bis Dato keine dieser Geschichten als wahr
bestaetigen koennen.
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